Schinken und Bluthochdruck: 6 Tricks, um nicht auf Pata Negra Schinken verzichten zu müssen

Das erste Ergebnis, das einem angezeigt wird, wenn man googelt, was man gegen hohen Bluthochdruck unternehmen kann lautet: „Essen Sie weniger Salz: Sparen Sie täglich einen Teelöffel Salz ein können Sie den systolischen Blutdruck um etwa 5 mmHg und den diastolischen um etwa 3 mmHg senken“. Bedeutet dies, dass wir ab einem gewissen Alter Schinken aus unserer Ernährung streichen müssen? Die Antwort hängt vom individuellen Fall ab (oder davon, ob Sie auf Ihren Arzt hören), aber hier sind ein paar Tricks, die es sich auszuprobieren lohnt, bevor man radikal verzichtet.

1. Weniger essen

Schinken ist im Erwachsenenalter – genauso wie Schokolade – ein überflüssiges Lebensmittel. Das soll heißen, dass er dem Körper nichts zuführt, das man nicht auch über weniger salzhaltige Lebensmittel zu sich nehmen könnte. Er schmeckt unglaublich gut, was natürlich ein Argument ist, doch wir würden theoretisch auch ohne ihn auskommen. Daher könnten Sie zunächst die Menge verringern, die Sie verzehren. Wie wir bereits in einem anderen Artikel angegeben haben, empfehlen Experten, nicht mehr als zwei- oder dreimal pro Woche luftgetrockneten Schinken zu konsumieren.

Der Schinken ist auch in Scheiben und in Packungen zu 100 Gramm erhältlich. Auf diese Weise fällt die Dosierung leichter, als wenn man den gesamten Schinken in der Küche stehen hat und das Gefühl hat, er würde einem zuflüstern: „Komm schon, schneide dir eine Scheibe Schinken ab. Gönne es dir, ich schmecke köstlich“.

2. Auf Bellota-Schinken umsteigen

Das dank des gemäßigteren Konsums Eingesparte könnte verwendet werden, um in einen qualitativ hochwertigeren Schinken zu investieren. Bellota-Schinken vom Schwarzklauenschwein (Pata Negra) hat einen geringeren Salzanteil und das Fett ist außerdem gesünder als das vom Serrano-Schinken. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

3. Bei anderen Lebensmitteln mit dem Salz sparen

Etwas, das ich von meinen Eltern gelernt habe, ist, dass man an dem Tag, an dem man ein bisschen Schinken isst, die anderen Lebensmittel weniger oder gar nicht salzt: Salat, Fisch, Suppe… Auf diese Weise überschreitet man die empfohlene Tagesdosis nicht.

Wenn es als Vorspeise zum Beispiel Linsen gibt, gibt es als Hauptspeise etwas mit wenig Protein. Man kann sich einfach für Lebensmittel entscheiden, die von Natur aus salz- und fettarm sind. Glücklicherweise ist heutzutage der Natriumanteil pro 100 Gramm auf allen Verpackungen angegeben.

4. Mit kaliumreichen Lebensmitteln kombinieren

Dieses Mineral wirkt einigen der schädlichen Auswirkungen, die Salz auf den Blutdruck hat, entgegen: Zitrusfrüchte (Orangen), Trauben, Karotten, Kartoffeln, Spinat…

5. Nicht rauchen, weniger Alkohol und Kaffee trinken

Schinken passt perfekt zu Getränken wie Bier. Der Alkoholgehalt von Bier ist viel niedriger als der von Wein und es wird typischerweise zum Pata Negra Schinken getrunken.

Tabak und Kaffee können nicht nur den Blutdruck plötzlichen ansteigen lassen, sondern sind außerdem die natürlichen Feinde des Schinkens: Sie heben seinen Geschmack und sein Aroma auf.

6. Sport treiben

Sehen Sie den Schinken als Belohnung für eine kurze Trainingseinheit im Fitnessstudio oder für einen etwas ausgedehnteren Spaziergang im Park. Ihre Arterien und Ihre Geschmacksknospen werden es Ihnen danken.

Andererseits wurde in den letzten Jahren die Verteufelung von Salz im Zusammenhang mit Bluthochdruck in Frage gestellt. Es scheint, dass die Annahme „wenn man Bluthochdruck hat, sollte man seinen Salzkonsum einschränken“ sehr einseitig ist und dass die Realität viel komplexer aussieht, wie in diesem Artikel (in Spanisch) ausführlich erläutert wird.

Es lohnt sich wirklich diese Tipps zu beachten, um so weiterhin seinen Schinken genießen zu können, der ja vielerlei wohltuende Eigenschaften für Körper und Geist hat. Er ist eine Quelle des Glücks und vor allem zu Weihnachten ein zentrales Element unserer Kultur.